Terror-Alarm in Düsseldorf: Diese NRW-Städte wurden auch bedroht

Nach dem Schock in Düsseldorf wegen der "abstrakten Bedrohungslage" auf den Weihnachtsmärkten meldeten sich auch andere NRW-Städte mit beunruhigenden Nachrichten.
Schüsse vor Fast-Food-Restaurant in Oberhausen
Zwei Polizisten stehen vor einem Fast-Food-Restaurant im Blaulicht, nachdem im Außenbereich Schüsse gefallen waren. Foto: Christoph Reichwein/dpa
Schüsse vor Fast-Food-Restaurant in Oberhausen
Zwei Polizisten stehen vor einem Fast-Food-Restaurant im Blaulicht, nachdem im Außenbereich Schüsse gefallen waren. Foto: Christoph Reichwein/dpa

Nach dem Drohanruf gegen einen Düsseldorfer Weihnachtsmarkt prüfen die Polizeibehörden einen Zusammenhang mit zwei weiteren Bedrohungen am gleichen Tag: In Düren (NRW) hatte ein Anrufer am Montag (5. Dezember) im Sekretariat eines Berufskollegs mit einer Straftat gedroht, in Münster an einer Schule. Der dritte Fall war von der Polizei nicht vermeldet worden, wurde der dpa aber auf Anfrage von der Behörde bestätigt.

Die Polizeipräsidien in Düsseldorf, Köln – zuständig für den Fall in Düren – und Münster bestätigten zudem, dass sie jeweils einen Zusammenhang mit den anderen Anrufen prüfen. Es sei sehr auffällig, dass es an einem Tag plötzlich drei ähnliche Anrufe gegeben habe, hieß es aus Polizeikreisen.

In Münster hatte die Polizei die Drohung laut einer Sprecherin überprüft und als falschen Alarm eingeordnet. In Düren war das Berufskolleg gesperrt, evakuiert und durchsucht worden. In Düsseldorf hatte die Polizei nacheinander mehrere Weihnachtsmärkte geräumt. Schwerbewaffnete Einsatzkräfte waren vor Ort. In Düsseldorf und Düren wurde am Abend wieder Entwarnung gegeben.

dpa