Nigerianer krankenhausreif geprügelt – Rassismus-Vorwurf gegen beliebten Düsseldorfer Club

Rassismus-Eklat in Düsseldorf! Ein Nigerianer (28) berichtet Erschreckendes. Er soll vor dem Club "Rudas Studios" von Türstehern krankenhausreif geprügelt worden sein.

Erneut schlägt in den sozialen Medien ein Vorfall in der Düsseldorfer Clubszene hohe Wellen. Wieder einmal kam es wohl zu einem rassistischen Zwischenfall vor einem Nachtclub in der Landeshauptstadt.

Der Musiker Nino Cro wollte demnach mit zwei Freunden im Medienhafen im Rudas Studios Club feiern, hatte dafür sogar einen VIP-Tisch im Vorfeld angemietet. Als sie den Club dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 1 Uhr betreten wollten, wurde ihnen jedoch der Eintritt verwehrt, so der Musiker.

Die Begründung: Weil ihre Hautfarbe schwarz sei. An der Türe sei ihnen mitgeteilt worden, dies „ist kein Club für Schwarze“ und das an einem Abend, wo die musikalische Ausrichtung mit „Afrobeats“ beworben wurde.

 

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Nachdem die Türsteher bereits handgreiflich gegen die beiden Freunde von Nino Cro geworden sein sollen, habe er die Situation schlichten wollen. Doch dann sei alles völlig eskaliert. Am Ende soll der Musiker mit nigerianischen Wurzeln selbst krankenhausreif geschlagen worden sein. Er hat nun mehrere Knochenbrüche sowie Verletzungen an den Zähnen und im Gesicht. Für eine Tonight-News-Anfrage waren der Club Rudas Studios am Mittwoch (20. Juli) nicht zu erreichen.

Er machte über Instagram auf den Vorfall aufmerksam, inzwischen haben auch namhafte Prominente wie Motsi Mabuse oder GNTM-Teilnehmerin Jasmin Sainabou Jaegers auf den Post reagiert. Allerorten ist Fassungslosigkeit zu lesen. 

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