Nach Messerangriff in der U73: Düsseldorfer Polizei schnappt Tatverdächtigen

Nach dem Messerangriff in der U73 hat die Düsseldorfer Polizei einen Tatverdächtigen identifiziert: einen 45-Jährigen aus Wersten.
Polizei Wagen Blaulicht
Die Polizei im Einsatz. Foto: Shutterstock/Christian Horz
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Die Polizei im Einsatz. Foto: Shutterstock/Christian Horz

Zehn Tage nach dem Messerangriff in der U73 können die Beamtinnen und Beamten des KK 11 der Düsseldorfer Polizei und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf einen Ermittlungserfolg melden: Der Tatverdächtige ist identifiziert. Es handelt sich um einen 45-jährigen Düsseldorfer aus Wersten.

Am Dienstagmorgen wurde er in seiner Wohnung aufgesucht, wo seine Personalien festgestellt wurden und eine Durchsuchung weitere Beweismittel zutage führte. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Wegen fehlender Haftgründe befindet er sich jedoch weiterhin auf freiem Fuß.

Der 45-Jährige wird verdächtigt, am Nachmittag des 2. Juli einen 18-Jährigen in einer U-Bahn der Linie 73 mit einem Messer attackiert und schwer verletzt zu haben. Zuvor habe er sich über die Lautstärke seines Smartphones beschwert und seinen Begleiter, eine 17-Jährigen, wegen seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt und ihm einen Kopfstoß versetzt. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge in Fahrtrichtung Uni-Ost zwischen den Stationen Kirchplatz und Bilk-S.

Nach der Öffentlichkeitsfahndung waren bei der Polizei keine Hinweise zu dem Mann eingegangen. Durch akribische und zielgerichtete Ermittlungsarbeit gelang es der „MK“ jedoch, den Mann zu identifizieren. Der Tatverdacht erhärtete sich in der Folge soweit, dass der durch die Staatsanwaltschaft Düsseldorf erwirkte Durchsuchungsbeschluss umgesetzt wurde. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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