Mittels Handyortung: Behördenzusammenarbeit sorgt für Täterüberführung

Mit Hilfe einer Handyortung konnte ein Dieb in Köln festgenommen werden. Dabei arbeiteten Düsseldorfer und Kölner Behörden eng zusammen.
Polizei Blaulicht symbol platzhalter
Foto: dpa
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Am Samstagnachmittag meldete ein 47 Jahre alter Mann einen Diebstahl und erstattete Anzeige. Daraufhin wurde eine Wohnung in Köln durchsucht. Der 47-Jährige hatte sein Smartphone in Düsseldorf als gestohlen gemeldet. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde nicht nur das Smartphone, sondern auch weiteres Diebesgut zu Tage gefördert, der Beschuldigte wurde festgenommen.

Die Meldung über das geklaute Handy ging um 16 Uhr bei der Bundespolizei am Breslauer Platz in Köln ein. Dort wurde angegeben, dass das Mobiltelefon am Abend zuvor in der Düsseldorfer Altstadt gestohlen wurde. Der 47-Jährige erklärte, dass er von zwei jungen Männern angetanzt worden sei, im Anschluss war das Handy dann weg. Mittels einer App konnte der gebürtige Bayer sein Handy schließlich orten. Es befand sich in Köln.

In Absprache mit der Bundespolizei wurde ein Wohnungsdurchsuchungsbeschluss bei der Staatsanwaltschaft Köln beantragt. In der Asylbewerberunterkunft konnte gleich eine ganze Reihe weiteren Diebesguts sichergestellt werden. So gab es vier weitere Smartphones, eines ebenfalls aus Düsseldorf, welches in der Altstadt als gestohlen gemeldet wurde. Der 21-jährige Tatverdächtige konnte mit Hilfe des Sicherheitspersonals in einem Nachbarzimmer ausfindig gemacht werden, wo er schließlich festgenommen wurde.

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Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, die Handys wurden sichergestellt. Die Polizei Düsseldorf wird nun die weiteren Ermittlungen übernehmen.