Feuer in Düsseldorf Lörick: Dachstuhl in Flammen, Gebäude evakuiert

Bei einem Feuer in einem Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Düsseldorfer Stadtteil Lörick musste die Feuerwehr das Gebäude am Dienstagmorgen schnellstmöglich evakuieren. Die Einsatzkräfte waren mit zwei Drehleitern vor Ort.
Feuerwehr Blaulicht
Feuerwehr. (Symbolbild) Foto: Shutterstock.com / Joerg Lantelme
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Feuerwehr. (Symbolbild) Foto: Shutterstock.com / Joerg Lantelme

Feueralarm auf der Löricker Straße in Düsseldorf: Aus noch ungeklärter Ursache kam es im nicht ausgebauten Bereiches eines Dachgeschosses zu einem Brand, der sich rasend schnell ausbreitete. Die darunterliegende Wohnung wurde durch das Feuer und die Brandbekämpfung so stark beschädigt, dass die Bewohner nun bei Familienangehörigen unterkommen müssen. Immerhin gab es laut Angaben der Feuerwehr Düsseldorf keine schwereren Verletzungen. Nur eine Person wurde zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.

Am Dienstagmorgen meldete ein Anrufer über die Notrufnummer 112, dass es zu einem Brand in einem Dachgeschoss auf der Löricker Straße gekommen sei. Sofort alarmierte der Leitstellendisponent mehrere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zu der gemeldeten Adresse.

Als nur fünf Minuten später die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, quoll bereits dichter Rauch aus dem Dachstuhl. Die Feuerwehr evakuierte das betroffene Wohngebäude und brachte die Bewohner in Sicherheit. Zeitgleich mit der Evakuierung wurden die Löschmaßnahmen von außen über zwei Drehleitern und im Inneren durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit Löschrohren eingeleitet.

Dachgeschoss in Flammen – 200.000 Euro Schaden

Als die Einsatzkräfte über das Treppenhaus zum Dachgeschoss vorgedrungen waren, brannten bereits etwa 70 Quadratmeter des Dachbodens. Weitere Trupps kontrollierten die Nachbargebäude auf eine eventuelle Brandausbreitung. Gegen 7.50 Uhr gab der Einsatzleiter Entwarnung, da das Feuer unter Kontrolle gebracht war. Notfallsanitäter der Feuerwehr untersuchten sechs Bewohner auf Verletzungen und Rauchgasvergiftungen, wovon eine Person zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus transportiert wurde.

Durch die Brandeinwirkung wurde die darunterliegende Wohnung so stark beschädigt, dass diese unbewohnbar ist und die Bewohner bei Familienangehörigen vorübergehend eine Bleibe finden. Nach zwei Stunden fuhren die letzten der rund 50 Einsatzkräfte, darunter auch ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, zu ihren Standorten zurück und die Einsatzstelle wurde zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben. Der Sachschaden wird auf circa 200.000 Euro geschätzt.