Polizist wird Opfer von Beißattacke – Krimineller verliert am Düsseldorfer Hauptbahnhof die Nerven

Beißen ist nie das richtige Mittel – dennoch wurde ein Polizist Opfer einer solchen Attacke am Düsseldorfer Hauptbahnhof.
Polizei Düsseldorf
Die Polizei in Düsseldorf im Einsatz. Foto: David Young/dpa
Polizei Düsseldorf
Die Polizei in Düsseldorf im Einsatz. Foto: David Young/dpa

Zu einem eigenartigen Zwischenfall ist es am Samstagabend am Düsseldorfer Hauptbahnhof gekommen. Opfer dabei war ein Beamter der Bundespolizei. Er war in der Wache im Dienst und zuvor an einer Personalienfeststellung eines 33 Jahre alten Mannes aus Rumänien beteiligt.

Nachdem die Personalien aufgenommen waren, hätte der Mann die Wache eigentlich wieder verlassen dürfen. In den meisten Fällen ist das eine Genugtuung für die involvierten Personen. Allerdings wollte der 33-Jährige partout nicht gehen. Auch als die Polizeibeamten ihn mehrfach aufforderten, nun zu gehen, verharrte er in dem Gebäude der Dienststelle.

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Dann wurde es den Beamten zu bunt. Sie wurden physisch und wollten ihn – an den Armen ziehend – in Richtung der Ausgangstüre bewegen. Da begann der Mann damit, sich ebenfalls körperlich zu wehren. Unter anderem versuchte er dabei, einem Beamten ins Bein zu beißen.

Dass die Bissattacke erfolgreich war, konnte der Polizist allerdings noch verhindern. Nichtsdestotrotz war er zumindest insofern erfolgreich, als dass der Mann dann doch auf der Wache bleiben musste. Denn er wurde daraufhin gefesselt und in Gewahrsam genommen. Später wurde er dann an das Polizeipräsidium in Düsseldorf übergeben.

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Die Beamten blieben bei der physischen Auseinandersetzung und dem Bissversuch unverletzt und konnten ihrem Dienst weiter nachgehen. Der Täter muss sich nun wegen eines tätlichen Angriffes verantworten. Er wurde zuvor am Hauptbahnhof kontrolliert und war dabei angetrunken. Dabei machte er widersprüchliche Angaben und wurde daraufhin in die Wache mitgenommen, wo dann die Personalien des Mannes festgestellt wurden.

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dpa