Düsseldorf: Hund auf Balkon ausgesperrt – Feuerwehr rettet Tier aus brütender Hitze

Am Sonntagabend musste die Feuerwehr in Düsseldorf einen Hund von einem Balkon retten, der von seinem Halter über Stunden ausgesperrt wurde.
Feuerwehr Blaulicht
Feuerwehr. (Symbolbild) Foto: Shutterstock.com / Joerg Lantelme
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Feuerwehr. (Symbolbild) Foto: Shutterstock.com / Joerg Lantelme

Ein Hundehalter in Düsseldorf braucht offenbar Nachholstunden, wie man mit einem Vierbeiner vernünftig umgeht. Am frühen Sonntagabend gegen 18 Uhr ging bei den Einsatzkräften des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) ein Hinweis ein, dass ein Hund über Stunden auf dem Balkon seines Herrchens wohl aus der Wohnung ausgesperrt war und bei Temperaturen um die 30 Grad ausharren musste.

Der Hund bellte und jaulte regelmäßig. Daraufhin fuhren die Dienstkräfte zur Prinz-Georg-Straße und schauten sich dort mal um. Dort fanden sie einen kleinen weiß-beigen Hund, der in der brütenden Sonne lag und sichtlich um Hilfe flehte.

Nachdem vor Ort niemand die Türe öffnete, wurde die Feuerwehr hinzugerufen. Inzwischen hatten die Mitarbeiter des OSD auch die Handynummer des Halters herausbekommen, doch auch hier war niemand zu erreichen. So entschieden sich die Einsatzkräfte, die Drehleiter zu nutzen und den Hund gegen 19.30 Uhr zunächst mit Wasser zu versorgen und anschließend in einem Transportkorb in die Tierklinik zu bringen, wo er versorgt wurde.

Kurz nach dem Einsatz meldete sich dann auch der Hundehalter, der mit einem Zettel darauf hingewiesen wurde, dass man seinen Hund abgeholt habe. Doch anstelle von Dankbarkeit schlug den Helfern Zorn entgegen und das Konsequenzen folgen würden. Schließlich gebe es auf dem Balkon genügend Schatten und es sei nicht das erste Mal gewesen, dass der Hund dort bleiben musste.

Das Veterinäramt ist aber ebenfalls informiert worden. So muss sich der Halter vielleicht selbst auf Konsequenzen einstellen.

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