CDU-Wahlparty in Düsseldorf-Bilk zu laut – Ordnungsamt sorgt für Ruhe

In der Parteizentrale der NRW-CDU in Düsseldorf wurde nach der Landtagswahl gefeiert. So laut, dass das Ordnungsamt anrücken musste.
CDU-Wahlparty Düsseldorf 2022
Anhänger der CDU jubeln bei der CDU-Wahlparty nach der Bekanntgabe der ersten Prognose zur NRW-Landtagswahl 2022. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
CDU-Wahlparty Düsseldorf 2022
Anhänger der CDU jubeln bei der CDU-Wahlparty nach der Bekanntgabe der ersten Prognose zur NRW-Landtagswahl 2022. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die CDU hatte am Sonntag allen Grund zu feiern. Die Lautstärke der Party nach der NRW-Landtagswahl allerdings gefiel nicht jedem.

„Aufgrund von Beschwerden von Anwohnern wegen Lärmbelästigung“ mussten Einsatzkräfte des Ordnungsamts laut Informationen eines Stadtsprechers gegen 22.30 Uhr zur Parteizentrale in der Wasserstraße in Düsseldorf-Unterbilk ausrücken. Vor Ort sei festgestellt worden, dass die Musik tatsächlich zu laut war – also wurden die Verantwortlichen gebeten, diese abzustellen.

Grund für die Lautstärke und ausgelassene Stimmung: Die CDU ist stärkste Kraft in Nordrhein-Westfalen. Dies hatte sich bereits um 18 Uhr mit den ersten Hochrechnungen abgezeichnet – entsprechend gut war die Laune der rund 400 Anwesenden. Als Ministerpräsident Hendrik Wüst gegen 22.15 Uhr das Partyzelt betrat, brachen alle Dämme: Nach frenetischen „Schalala“-Gesängen wurde die Musik laut WDR teilweise so laut gedreht, dass der Strom ausfiel – bis der OSD dem wilden Treiben ein Ende bereitete.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis ist die CDU mit 35,7 Prozent der Zweitstimmen der Sieger der NRW-Landtagswahl 2022. Konkurrent SPD mit Spitzenkandidat Thomas Kutschaty rutschte auf 26,7 Prozent ab. Den größten Sprung nach oben machten die Grünen: Sie verdreifachten ihr Ergebnis auf 18,2 Prozent.

Der bisherige CDU-Koalitionspartner FDP stürzte auf 5,9 Prozent ab, bleibt aber im Landtag. Wie die AfD, die den Einzug mit 5,4 Prozent knapp schaffte. Die Linke hingegen scheiterte mit 2,1 Prozent erneut an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung lag bei historisch niedrigen 55,5 Prozent.