Todesfall in Düsseldorf weiter unklar: 24-Jähriger starb nach Polizeieinsatz

Am Montag verlor ein 24-Jähriger in Düsseldorf auf dem Weg ins Polizeigewahrsam das Bewusstsein und verstarb wenig später im Krankenhaus. Jetzt ist klar: Er hatte keine tödlichen Verletzungen. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei Blaulicht
Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Das Rätselraten um den Tod eines 24-jährigen Mannes in Düsseldorf Bilk geht weiter. Aufgrund einer Obduktion ist nun zumindest klar, dass es keine äußeren Verletzungen gegeben hat, die zum Tod des jungen Mannes geführt haben könnten. Aus Neutralitätsgründen hat mittlerweile die Polizei Duisburg den Fall übernommen.

Bereits am am vergangenen Montag (21. Dezember) hatte der Mann nach seiner Festnahme zunächst das Bewusstsein verloren, ist reanimationspflichtig geworden und verstarb später im Krankenhaus. Der Grund für den Polizeieinsatz war eine Prügelei mit einem anderen Mann. Nach dieser leistete der 24-Jährige bei der Festnahme erheblichen Widerstand und verhielt sich psychisch auffällig. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitgeteilt.

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Ein Notarztwagen habe den 24-Jährigen in ein Krankenhaus gebracht, wo er am Montagabend gestorben sei. Da es Hinweise gab, dass der Mann unter Drogen gestanden haben könnte, wurden ihm Blutproben entnommen. Das Ergebnis steht weiter aus.

Im vergangenen Monat war in Wuppertal (NRW) ein 25-Jähriger im Polizeigewahrsam gestorben. Er hatte vor seinem Tod Amphetamine, Kokain und Cannabis konsumiert, wie eine Blutanalyse ergab. Zudem hatte der Mann an einer Herzschwäche durch ein krankhaft vergrößertes Herz gelitten. Der Mann hatte sich den Behörden zufolge ebenfalls extrem aggressiv verhalten, bevor er kollabierte.

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dpa