So sehr dürften sich die Anwohner der Gemeinde Thale in Sachsen-Anhalt noch nie über ein Knöllchen gefreut haben! Die Behörden in der Harzstadt sorgen mit einer verrückten Aktion für Aufsehen.

Man kommt zu seinem Auto und findet an der Windschutzscheibe einen Zettel, da ist die gute Laune im Grunde schon dahin. Wenn die Nachricht dann tatsächlich vom Ordnungsamt kommt, aber mit einem „Ho Ho Ho“ beginnt, dann geht es ziemlich ungewöhnlich zu.

Genau das ist aber einigen Anwohnern in der 17.000-Einwohner-Stadt im Harz passiert. Da hat sich niemand einen Streich erlaubt, stattdessen will Thale mit der „Weihnachts-Verwarnung“ Bewusstsein schaffen.

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Wichtig sei, dass die Menschen sich an die Vorschriften, in diesem Fall die Straßenverkehrsordnung, halten – und das nicht nur an den Feiertagen, sondern über das ganze Jahr.

Ordnungsamtchef Stefan Oberacker erklärte aber bei „Bild“: „Aber man muss ja auch mal mit Humor reagieren können.“ So kam es dann zum verrückten Knöllchen, da auf dem Papier nicht nur die netten Weihnachtsgrüße zu finden sind.

Die Sünder kommen auch um eine Anzeige beziehungsweise das entsprechende Ordnungsgeld herum. „Auch zur Weihnachtszeit gilt die Straßenverkehrsordnung. Sie haben bestimmt nur nicht daran gedacht und Ihr KFZ nicht entsprechend der StrVO geparkt/abgestellt. Heute sehen wir von einer Anzeige bzw. einem Verwarngeld ab“, heißt es auf dem Knöllchen.

Aber keine Sorge! In Thale wird trotzdem nun keine Anarchie ausbrechen. Es ist nicht so, dass nun alle Vergehen straffrei bleiben. Die Verwarnungen werden nur bei kleineren Vergehen ausgesprochen. Entsprechend sollten sich auch zu Weihnachten alle Bürger an die Verordnungen halten.