Foto: dpa/Armin Weigel
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Autofahrer mit dem Hang zur sehr flexiblen Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen müssen sich warm anziehen. Ab dem 28. April tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft und dann wird es bei entsprechenden Verstößen richtig teuer!

Die wichtigsten Änderungen: Innerorts gibt es schon bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 16 km/h einen Punkt in Flensburg das war bislang nicht so und ein üppiges Bußgeld von 70 Euro. Ab 21 km/h zu viel gibt es zwei Punkte, ein Bußgeld zwischen 80 und 680 Euro sowie ein Fahrverbot von mindestens einem Monat und maximal drei Monaten.

Autofahrer missachtet Rettungsgasse – und reagiert überraschend

Auch außerorts wird zu schnelles Fahren rigoroser geahndet. Ab einer Übertretung von ebenfalls 16 km/h wird ein Punkt fällig (den gab es bisher erst ab 21 km/h zu viel), hinzu kommen 70 Euro Bußgeld. Zwei Punkte hagelt es ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h, außerdem ist der Führerschein dann für einen Monat weg und das Konto um ein Bußgeld von bis zu 600 Euro leerer.

Beim ersten Mal grinste sie noch: Raserin drei Mal geblitzt

Für eine Rettungsgasse gilt: Wer keine bildet und erwischt wird, zahlt künftig 200 Euro, bekommt zwei Punkte und ein Fahrverbot von einem Monat. Wer in der Rettungsgasse fährt, muss mindestens 240 Euro blechen und wird ebenfalls mit zwei Punkten und einem einmonatigen Fahrverbot bestraft.

Übrigens: Wer geblitzt oder erwischt wird, kann auf der Seite des Automobil-Club Verkehr herausfinden, welche Strafe ihm blüht momentan nach dem aktuellen, ab dem 28. April nach dem neuen Bußgeldkatalog. Der Bußgeldrechner gibt nach nur drei Klicks Auskunft darüber, welche Konsequenzen auf einen Verkehrssünder zukommen.