Ferrari verbrannt
Foto: Copart

Er ist der Traum vieler Männer! Der Ferrari 458 ist seit rund einem Jahrzehnt ein Verkaufsschlager für den italienischen Sportwagen-Hersteller. Da ist ein Preis von rund 250.000 Euro schon Standard. Allerdings gibt es in diesem Fall einen Haken.

Denn der Ferrari 458 in der Spider-Version ist in Folge eines Unfalls komplett ausgebrannt. Dennoch hat der Besitzer den Wagen nun für einen stolzen Preis auf der Verkaufswebseite „Copart“ eingestellt.

Da zu sehen, ist nicht etwa ein altes Bild des Wagens, um womöglich sogar noch potenzielle Käufer hinters Licht zu führen. Sondern vielmehr gibt der Mann offen zu, wie es um den aktuellen Zustand des Ferrari bestellt ist.

Er zeigt die brandaktuellen Bilder des Autos, das 2014 gebaut wurde, und diese wurden vielsagend auf einem Schrottplatz aufgenommen. Von der Luxus-Karosse ist schlichtweg gar nichts mehr übrig, man erkennt nur noch Felgen und viel Metall.

Den Humor hat der Verkäufer dennoch nicht verloren und damit meinen wir nicht die Preisvorstellung, sondern die Farbe des Wagens. „Burn“ steht im Fahrzeugprofil. Also spricht er selbst von einem verbrannten Modell. Selbiges gibt er auch als Hauptschaden an.

Den Preis, der dafür gefordert wird, hat es aber in sich. 275.000 US-Dollar gibt der Verkäufer als Wiederverkaufswert an, das sind umgerechnet rund 246.000 Euro. Häufig sind Unfallwagen ja nur zu Teilen beschädigt, etwa ein Motor, der nicht mehr funktionstüchtig ist, oder eine kaputte Front.

In diesen Fällen kann der Rest, der nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, weiterverkauft und zu Geld gemacht werden. Bei diesem Ferrari ist allerdings überhaupt nichts mehr zu retten – er ist nur noch Schutt und Asche.

Das Portal „Carscoops“ vermutet, dass das einzig noch in irgendeiner Form Wertvolle an dem Wagen die „VIN Nummer“ ist. Dabei handelt es sich um die Fahrzeug-Identifikationsnummer. Sollte sich ein potentieller Käufer dafür entscheiden, sich mit anderen Teilen einen neuen Ferrari zusammenzubauen, könnte er diese Identifikationsnummer verwenden. Ob das allerdings eine Viertelmillion wert ist? Wohl eher kaum.