Foto: Pressmaster / shutterstock.com (Symbolfoto)
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Smartphones sind im 21. Jahrhundert fest in das alltägliche Leben integriert – ohne scheint es nicht zu gehen. Doch ein gerade mal achtjähriges Kind hat mit einem Aufsatz nun für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt.

Jen Adams Beason, eine Lehrerin im US-Bundesstaat Louisiana, hatte ihren Schülern laut „USA Today“ die Aufgabe gestellt, einen Aufsatz über eine Erfindung, die es ihrer Meinung nach nie hätte geben dürfen, zu verfassen. Vier der insgesamt 21 Schüler entschieden sich für das Thema „Handy“. Einen der Aufsätze veröffentlichte die Lehrerin. „Ich mag das Telefon nicht, weil meine Eltern es jeden Tag benutzen. Ich hasse das Telefon meiner Mutter und wünschte mir, dass sie keines hätte“, ist dort zu lesen.

Unter den Aufsatz malte die Zweitklässlerin ein durchgestrichenes Mobiltelefon, daneben ein trauriges Emoji mit einer Sprechblase mit dem Inhalt „Ich hasse es!“.

Der ursprüngliche Facebook-Beitrag Beasons, deren Profil inzwischen nicht mehr frei zugänglich ist, sei laut der Nachrichtenseite bereits über 261.000 Mal geteilt worden. „Die Wahrheit von einer Zweitklässlerin! Das ist stark.“, habe eine Frau kommentiert. Eine andere, offenbar Lehrerin, habe über eine Gruppendiskussion berichtet, die zu dem Ergebnis gekommen sei, dass Eltern mehr Zeit mit ihrem Smartphone verbringen als mit ihrem Kind zu sprechen.

Handysucht ist mitnichten ein neues Thema, schien aber vorrangig unter Teenagern oder jungen Erwachsenen verbreitet zu sein. Nun ist also auch die ältere Generation in den Fokus geraten.

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