Foto: Lukas Schulze/dpa
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Kurz vor der Landung gerät am Dienstag ein Heißluftballon im Sauerland ins Trudeln und fängt Feuer. Elf Insassen werden dabei verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich. Nun untersuchen Experten die Absturzursache.

Im Sauerland sind beim Absturz eines Heißluftballons elf Menschen verletzt worden, zwei davon lebensgefährlich. Nach ersten Erkenntnissen geriet der Ballon bei der Landung am Dienstagabend in etwa einem Meter Höhe ins Trudeln und stürzte ab, wie ein Polizeisprecher sagte. Daraufhin habe sich der Korb mehrmals überschlagen. Die Verletzungen sollen von dem Brenner stammen, der vermutlich auch den Korb in Brand gesetzt hatte. Am Mittwoch sollte die Suche nach der Ursache für den Absturz beginnen. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) werde den Ballon nun untersuchen, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen.

Bei dem Absturz in Marsberg waren elf Menschen aus Nordhessen verletzt worden, zwei von Ihnen lebensgefährlich. Nach ersten Erkenntnissen geriet der Ballon bei der Landung in etwa einem Meter Höhe ins Trudeln und stürzte ab – rund 200 Meter neben einer Bundesstraße. Daraufhin habe sich der Korb mehrmals überschlagen, so die Polizei. Dabei habe der Brenner zwischenzeitlich quer gelegen. Wohl durch das Feuer seien einige der Insassen so schwer verletzt worden.

An Bord des Ballons waren zehn Fahrgäste aus dem hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Insassen waren laut Polizei im Alter von 22 bis 59 Jahren – vier Männer und sechs Frauen. Außerdem war ein 64 Jahre alter Kapitän an Bord. Bei den Passagieren, die lebensgefährlich verletzt wurden, handelte es sich um eine 51-Jährige und einen 52-Jährigen. Der Einsatz an der Unfallstelle dauerte bis in die Nacht.

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(dpa)