Foto: Perfect Pictures for You/Shutterstock.com
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Ein junges Ehepaar aus Indien ist offenbar bei einem Selfie von einem Aussichtspunkt im Yosemite-Nationalpark in den USA in den Tod gestürzt.

Der Bruder des Mannes, Jishnu Viswanath, sagte der Nachrichtenagentur AP am Dienstag, dass der 29-Jährige und seine ein Jahr ältere Frau vergangene Woche am berühmten Taft Point ein Foto von sich hatten machen wollen, als sie über die Klippe fast 250 Meter in den Tod stürzten. Der Nationalpark teilte mit, die Untersuchung zur Todesursache sei noch nicht abgeschlossen.

Die beiden hatten an der Klippe am Taft Point am vergangenen Dienstagabend ein Stativ für das Foto aufgestellt. Tags darauf fanden andere Wanderer es dort stehen und alarmierten die Behörden. Am Donnerstag wurden schließlich die beiden Leichen am Fuß des Berges entdeckt. Der klippenartige Felsen liegt auf 2300 Metern über dem Meeresspiegel und bietet atemberaubende Aussichten, etwa auf den berühmten Kletterfelsen El Capitan.

Das Ehepaar betrieb einen Reiseblog, auf dem es zahlreiche Fotos veröffentlichte. Unter anderem waren darauf Fotos der beiden vor dem Eiffelturm, Tulpenfeldern und schneebedeckten Gipfeln zu sehen. Zu einer Aufnahme am Rand des Grand Canyon schrieben sie im vorigen März, dass Schnappschüsse am tiefen Abgründen gefährlich sein können. Sie warnten vor leichtsinnigen Aktionen.

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In dem für seine Wasserfälle und imposanten Granitfelsen bekannten Yosemite-Park kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Erst im September war dort ein 18-jähriger Israeli in den Tod gestürzt – Medienberichten zufolge war es beim Fotografieren geschehen.

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