Zehnjährige stirbt an Corona – jetzt gehen ihre Eltern auf die Barrikaden

Mit zehn Jahren ist die Schülerin Teresa Sperry an Corona gestorben. Ihre Eltern gehen nun auf die Barrikaden – und haben die Schule im Visier.

Teresa Sperry ist tot. Im Alter von nur zehn Jahren starb sie im September 2021 an den Folgen einer Corona-Infektion. Ihre Eltern haben damit zu leben gelernt. Der Umgang der Schule, auf die Teresa bis zu ihrem Tod ging, lässt sie nun aber auf die Barrikaden gehen.

Wie der „Daily Star“ berichtet, wurden unlängst die Ergebnisse einer Untersuchung der Grundschule im US-Bundesstaat Virginia veröffentlicht. Dabei ging es um die Umstände ihres Corona-Todes – etwa um die Frage, wo sich Sperry infiziert hat.

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Musste Zehnjährige auf kranke Kinder aufpassen?

Allerdings kommt die Schule bei der internen Untersuchung zu einem klaren Ergebnis: Einen Zusammenhang zum Schulalltag der Zehnjährigen und ihrer Corona-Infektion mit Todesfolge gibt es nicht. Das bringt ihre Eltern auf die Palme. Sie berichten davon, dass Sperry noch wenige Tage vor ihrer Erkrankung zur „Klassen-Krankenschwester“ ernannt wurde.

Dabei handelt es sich um eine Person, die quasi die Aufpasserin für alle kranken Kinder in ihrer Klasse ist, und sie im Notfall zur Schul-Krankenschwester bringt. Die Eltern vermuten, dass es dort zu einer Ansteckung gekommen ist: „Dass ein Kind Kranke während einer Pandemie zur Krankenschwester bringen muss, wie kann das sein? Es macht keinen Sinn, es ist nur irre.“

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Der Vater der Verstorbenen sagt auch, dass sie darüber nicht in Kenntnis gewesen sei – hätte sie jemand gefragt, sie hätte sofort abgelehnt. Allerdings wurde Sperry nur wenige Tage später positiv auf Corona getestet. Ihr Zustand verschlechterte sich. In der Folge hatte die Zehnjährige mit Corona-Komplikationen zu kämpfen, die letztlich zum Tod des jungen Mädchens führten. Nun wollen die Eltern weiter Klarheit von den Schul-Verantwortlichen. Ob sie diese bekommen, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.