Sonnenbank
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Manche Leute bekommen schon nach wenigen Minuten auf der Sonnenbank Platzangst, Maja Grönlund musste eine ganze Nacht im Solarium verbringen. Der Einsatz ihres Freundes rettete ihr womöglich das Leben.

Für die 32-Jährige war es der blanke Wahnsinn, Maja Grönlund wollte sich eigentlich nur abends wenige Minuten sonnen. Allerdings wurden daraus dann zehn Stunden unter der Sonnenbank, vergessen wurde sie auch von den Mitarbeitern im Solarium.

„Ich fühlte mich wie lebendig begraben“, sagte die Dänin. Wie die „Bild“ berichtet, hat sich der Vorfall im April in Rungsted ereignet. „Es war schon sehr spät. Plötzlich gab es einen Knall. Ich bin erschrocken und wollte den Deckel hochheben.“

Das gelang der 32-Jährigen aber nicht: „Ich konnte ihn nicht bewegen. Zum Glück ging das Licht nach wenigen Minuten aus.“ Das rettete Grönlund womöglich das Leben – kaum auszudenken, was passiert wäre, hätten die Röhren durchgebrannt.

Die Dänin versuchte sich irgendwie aus der Situation zu befreien, machte es dadurch aber noch schlimmer. Durch ihre Befreiungsversuche fielen Teile von der Sonnenbank. „Ich fühlte mich wie begraben“, gab Grönlund zu.

Ihr Freund hatte nach einiger Zeit ein zunehmend ungutes Gefühl und begab sich auf die Suche. Letztlich entschloss er sich dazu, die Schlug des Solariums mit einem Stein einzuwerfen – zuvor hatte er Schreie seiner Freundin gehört.

So konnte die 32-Jährige nach zehn Stunden aus der Sonnenbank befreit werden. Diese Horror-Nacht spielt aber immer noch eine große Rolle in ihrem Leben. Die hat mit klaustrophobischen  Anfällen zu kämpfen, geschlossene Räume machen ihr zu schaffen.