Autofahrt Alkohol
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Das hatten die Beamten wohl noch nie gesehen: An der Mecklenburgischen Seenplatte hat die Polizei einen Unfallfahrer gestellt, der nach ersten Messungen mehr als 5,5 Promille Alkohol im Blut hatte.

Wie ein Sprecher der Polizei am Mittwoch sagte, wurde der 42 Jahre alte Fahrer am Dienstagabend nach einem Unfall bei Woldegk gestellt, nachdem er mit seinem Wagen einen Strommast touchiert hatte und weggelaufen war. Polizisten ließen ihn pusten und stellten „größer als 5,5 Promille“ als Ergebnis fest.

Die erstaunten Beamten ließen den Mann, der im Landkreis wohnt, nochmals pusten, aber die Anzeige blieb so bestehen. Daraufhin wurde er zu einem Bluttest mitgenommen. Ermittlungen ergaben, dass der Mann auch keinen Führerschein hat.

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Für viele Menschen kann Alkohol schon in geringeren Mengen als in dem aktuellen Fall tödlich sein. Der augenscheinlich betrunkene Mann habe torkelnd noch gehen können und wurde später wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Bei seiner 28 Jahre alten Beifahrerin zeigte das Atemalkohol-Messgerät 0,0 Prozent an.

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Quelle: dpa