Skigebiete im Hochsauerland laufen über – Polizei warnt: nicht anreisen!

Der Ansturm von Tagestouristen auf die Skigebiete im Sauerland hält auch am 2. Januar an. Die Polizei wandte sich nun erneut an die Bürger.
Coronavirus - Winterberg
Foto: Marius Becker/dpa

Der Ansturm von Tagestouristen auf die Skigebiete im Sauerland hält auch am 2. Januar an. Die Polizei richtete nun einen dringlichen Appell an die Bürger.

Am Samstagmittag setzte die Polizei Hochsauerlandkreis einen Tweet ab, in dem sie dazu aufruft, nicht in die Skigebiete anzureisen. „Die Skigebiete im Kreisgebiet laufen voll. Der Verkehr staut sich kilometerweit!“, heißt es in der Nachricht. Hashtags verweisen auf „#Winterberg“, „#Schmallenberg“ und „#Sundern“.

Die Parkmöglichkeiten seien ausgeschöpft. „Es ist nicht die richtige Zeit für Menschenansammlungen!“, so die Polizei.

Tourismus-Situation schon seit Tagen angespannt

Bereits an Neujahr sei Winterberg „gut besucht“ gewesen, sagte eine Stadtsprecherin am 1. Januar. „Wir hätten uns gewünscht, dass die Menschen zu Hause bleiben“, sagte Rabea Kappen am Freitag der Deutschen Presse-Agentur – „aber es klappt nicht“. Zwar sei der Ansturm an Silvester nicht so hoch gewesen, und auch am Freitag sei es nicht so voll wie vor einer Woche gewesen. Aber dennoch waren die Straßen auf dem Weg nach Winterberg und in dem Wintersportort wieder verstopft.

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Die Stadt hatte mehrfach dazu aufgerufen, wegen der Corona-Pandemie und der geschlossenen Skilifte auf Besuche zu verzichten. Kontrollen von Tagesausflüglern und Einschränkungen beim Parkplatzangebot hatten bislang nur geringfügig geholfen. Die Maskenpflicht wurde auf weitere Gebiete im Stadtgebiet ausgeweitet. Webcams der Winterberger Skipisten sind vor Tagen abgestellt worden, um nicht weitere Besucher anzulocken.

mit Agenturmaterial von dpa