Foto: Instagram / gracelynsorrell
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„Ich konnte nicht ohne Pornos leben“, gibt Gracelyn Sorrell zu. Mittlerweile hat die 19-Jährige ihre Sucht aber überwunden – und möchte vor ihrer Hochzeit keinen Kuss, geschweige denn Sex haben.

Wie Sorrell der „Daily Mail“ verriet, nahm alles im Jahr 2013 seinen Anfang. Damals hatte sie eine Zeit lang alleine in Chicago verbringen müssen, weil der Rest der Familie sich in Maryland um den im Sterben liegenden Vater kümmerte. Während dieser Zeit habe eine Freundin der Familie sie sexuell missbraucht.

Kurz danach starb der Vater und Sorrell flüchtete sich in Pornos. Die Filme seien ein Weg gewesen, dem Schmerz über den Verlust zu entgehen. „Ich habe ungefähr vier Stunden Pornos am Tag geschaut. Es gab mir einen Adrenalinkick. Es war wie Insulin für mich, ich brauchte es einfach“, gesteht sie. Bis mitten in die Nacht habe sie die Filme auf ihrem Handy aufgerufen.

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Weil sie nur noch maximal drei Stunden pro Nacht schlief, bekam Sorrell irgendwann auch schulische Probleme. Bis sie sich ihrer Mutter, die sie christlich erzogen hatte, anvertraute, dauerte es aber: „Ich hatte das Gefühl, ein Doppelleben zu führen, weil ich in der Schule dieses christliche Mädchen war, zuhause aber heimlich Sünden beging.“

Doch die Mutter beschuldigte sie nicht etwa, sondern half ihr aus ihrer Porno-Sucht. „Sie hat mich sehr unterstützt und mir gesagt, dass wir zu Gott beten sollen“, erzählt Sorrell. Von diesem Moment an habe sie Tagebuch darüber geführt und sich zur Selbstbeherrschung gezwungen. Zwar gebe es immer wieder Rückfälle, aber diese kämen immer seltener.

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Mittlerweile reist Sorrell durch die USA und hält öffentliche Reden, um Betroffenen zu helfen. Sie selbst hat sich geschworen, keinen Sex vor der Ehe zu haben – auch küssen möchte sie vorher nicht: „Ich sage immer, dass es meine Unreinheit war, die mich rein machte.“

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