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Zu einer ziemlich kuriosen Geschichte ist es im niedersächsischen Osnabrück gekommen. Die Leidtragende dabei ist eigentlich eine Personalabteilungsmitarbeiterin, der ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist.

Eigentlich sollte die Mitarbeiterin einer Putzfrau ein Monatsgehalt von 340 Euro überweisen, da lief aber ganz gehörig etwas schief. Auf dem Konto der 27-Jährigen ging ein Betrag von 225.285 Euro ein, das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“.

Die natürlich viel zu hohe Zahlung war schlichtweg ein Versehen, allerdings sind die Konsequenzen weitreichend. Arbeitgeber und Putzfrau befinden sich seitdem in einem Rechtsstreit – das Unternehmen fordert die Rückzahlung des sechsstelligen Betrags.

Allerdings ist da die Putzfrau erheblich anderer Meinung, lässt seit längerer Zeit auf die Rückzahlung des Betrags warten. Inzwischen beschäftigt sich das Landgericht in Osnabrück mit dem Vorfall, es ist die dritte Instanz.

Zuvor hatte das Amtsgericht die Putzfrau mit einer Geldstrafe belegt – 1200 Euro soll die 27-Jährige wegen versuchter Erpressung zahlen, dabei soll es um eine Art finanzielle Aufwandsentschädigung gehen. Nach einem Einspruch der Mitarbeiterin muss nun das Landgericht entscheiden. Wo führt das noch hin?