Foto: Gorodenkoff/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Ein früherer Chemielehrer ist in Russland am Montag zu elf Jahren Haft wegen Drogenhandels verurteilt worden. Der 52-Jährige hatte auf seinem Dachboden ein Labor eingerichtet und dort mehr als ein Jahr lang große Mengen synthetischer Drogen hergestellt, wie die Nachrichtenagentur Tass berichtete. Demnach wurden im Landhaus des Mannes in der Region Irkutsk 20 Kilogramm verkaufsfertige Drogen sichergestellt.

Der Mann, der auch gelernter Chemielaborant ist, bestellte die Rohstoffe für sein Drogenlabor im Internet. Russischen Medienberichten zufolge verkaufte er die Drogen über ein komplexes Netz an Verstecken. Bilder des russischen Geheimdienstes FSB zeigten einen Dachboden voller Computerbildschirme, Röhren, Fläschchen und Behälter.

Der Fall erinnert an die mehrfach preisgekrönte US-Fernsehserie „Breaking Bad“. Sie dreht sich um den Chemielehrer Walter White, der eine kriminelle Karriere als Drogenhändler startet.

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(AFP)