Foto: dpa/Silas Stein
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Klingt komisch, ist aber so passiert: Ein Einbrecher im US-Staat Maine hat es sich im Haus seines Opfers erst so richtig gemütlich gemacht und sich dann auch noch vom ihm durch die Gegend chauffieren lassen.

Wie der Mann mit  der Nummer durchkam, schilderte am Mittwoch das Sheriffsbüro im Bezirk York County. Am Sonntagnachmittag habe sich der 35-Jährige Verdächtige nach seinem Einbruch in das Anwesen in Waterboro erstmal was zu Essen gemacht, geduscht, sich die Klamotten des Hausbesitzers angezogen und dann den Fernseher angeschaltet.

Als der Bewohner irgendwann heimkam, gab sich der Eindringling ganz verdutzt: Er habe gedacht, das Haus gehöre einem Freund. Ob er ihn denn jetzt nach Hause fahren könne?, fragte der Einbrecher. Der Bewohner sagte der Polizei später, die Erklärung habe plausibel geklungen. Also fuhr er den Mann zu einem Haus in Hollis, das aber tatsächlich den Verwandten des mutmaßlichen Einbrechers gehörte.

Nach seiner Rückkehr fiel dem Opfer später auf, dass der ungebetene Gast das Haus auf den Kopf gestellt hatte. Der Verdächtige wurde nicht weit entfernt im Ort Limrick festgenommen. Ihm droht eine Anklage wegen Einbruchs und anderen Vergehen.

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(dpa)