Die vierfache Mutter Claire Busby wurde beim Sex mit ihrem Partner aus einem gerade erst neu gekauften King-Size-Bett geschleudert. Seitdem ist sie querschnittsgelähmt. Nun hat sie den Hersteller auf eine Million britische Pfund (etwa 1,1 Million Euro) Schadenersatz verklagt.

Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, behauptet Busby, dass am hinteren Ende des neuen Bettes zwei Füße gefehlt hätten. Dadurch habe es vom Kopfteil bis zum Fußende einen Höhenunterschied von „vier Zentimetern“ gegeben.

Vor Gericht erklärte die 46-Jährige detailliert, wie es zu dem Unfall gekommen sein soll: „Ich kniete auf ihm und meine rechte Hand berührte ihn.“ Dann habe sie versucht die Stellung zu wechseln und sei „von der Bettkante katapultiert worden“. Sie fiel zur Seite, schlug mit dem Kopf auf und spürte auf einmal nichts mehr.

Die Bettenfirma wies allerdings jede Schuld von sich. „Alle Füße wurden vorschriftsmäßig mitgeliefert und montiert“, erklärte Verteidiger Neil Block vor Gericht. Zudem gebe es Zweifel daran, ob eine fehlerhafte Montage überhaupt als Ursache für den tragischen Unfall gelten könne.

Über die Spendenplattform gofundme.com hat die erfolgreiche Geschäftsfrau, die zum Zeitpunkt den Unfalls ihr Haus renovierte und gleich fünf Betten bestellt haben soll, um Unterstützung gebeten. Sie wolle eine Behandlung im Ausland wahrnehmen, um eines Tages vielleicht doch wieder laufen zu können. Insgesamt 50.000 Pfund möchte sie so zusammenbekommen.

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