Foto: Facebook / Sueretta Emke
Foto: Facebook / Sueretta Emke

Eigentlich hatte sich Sueretta Emke auf einen schönen Abend mit ihrer Familie im „Golden Corral“ gefreut. Doch der Schuss ging nach hinten los: Sie wurde des Restaurants verwiesen.

Auf ihrem Facebook-Account machte die Frau aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania ihrem Ärger Luft, und erklärte unter einem Foto, das ihr Outfit zeigt, was in dem Lokal vor sich gegangen war: „Ich ging hinauf, um mir etwas zu essen zu holen. Als ich von einem Manager angesprochen wurde und man mir sagte, dass ich zu provokativ gekleidet war und ein anderer Kunde sich beschwert hatte, ich sollte etwas anderes anziehen oder gehen.“

Emke habe anschließend versucht, dem Manager zu erklären, dass die Anreise über eine Stunde gedauert und sie keine Wechselklamotten dabei habe – dies habe der Manager allerdings ignoriert. Nach einer hitzigen Diskussion habe die Familie das „Golden Corral“ schließlich verlassen.

Für die junge Mutter ist klar: Nicht das Outfit war es, das störte, sondern ihr Gewicht. Denn der Frage, wovon sie „zu viel zeigte“, sei der Manager ausgewichen. „Ich habe gesehen, dass die Leute dort mitunter weniger tragen und nichts zu ihnen gesagt wird“, schrieb Emke. „Sie haben keine Kleiderordnung und selbst wenn, können sie nicht auswählen, bei wem diese Anwendung findet – oder auf Grundlage einer Kundenbeschwerde eine durchsetzen.“

Ob ihre Vermutung stimmt, wird sie wohl nie erfahren. Der Restaurant-Eigentümer habe ihr entgegnet, dass es zwar keine Kleiderordnung gebe, es jedoch seine Pflicht sei, auf die Gefühle und Wünsche seiner Kunden einzugehen.

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Ob Emke es noch einmal im „Golden Corral“ versuchen will, verriet sie nicht. Vermutlich wird sie das Risiko aufgrund der langen Reise aber nicht mehr eingehen.