In Schweden ist ein 20 Jahre alter Mann mit Down-Syndrom von der Polizei erschossen worden. Anwohner hielten den Mann für bedrohlich und wählten den Notruf.

Am Donnerstag verließ Eric Torrell in den frühen Morgenstunden sein Zuhause in Vasastan, einem Stadtteil im Norden Stockholms, mit einer Spielzeugpistole und lief in ein Wohngebiet. Dabei soll er seine Spielzeugwaffe zur Schau getragen haben. Anwohner wählten daraufhin den Notruf. Das berichtet „The Sun„. 

Eine Zeugin erzählte der schwedischen Tageszeitung „Expressen„, dass sie gegen 4 Uhr morgens einen Schuss hörte. Zuvor hätten Beamte Torrell dazu aufgefordert, seine Waffe niederzulegen. Dem Bericht zufolge sollen drei Polizisten auf den 20-Jährigen, der zudem an Autismus leidet, geschossen und ihn damit getötet haben.

Gegen 5.45 Uhr teilte die Polizei mit, dass Torrell gestorben sei und eine Untersuchung eingeleitet wurde.

Die Mutter des Opfers klagt an: „Ich kann es nicht glauben. Er tat nie einer Fliege was zuleide, er ist der netteste Mensch der Welt. Er konnte nicht richtig sprechen. Das einzige Wort, das er aussprechen konnte war ‚Mama‘. Er ist auf dem geistigen Level eines Dreijährigen.“

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