Foto: Jason Szenes/dpa
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Ärger für Madonna: Nach ihrem holprigen Auftritt beim Eurovision Song ergießt sich im Netz eine Welle von Häme über den Star. Zudem reagierten die Ausrichter wenig erfreut über ihr nicht abgesprochenes politisches Statement auf der Bühne.

„Also Sisters können sich jetzt zumindest darüber freuen, besser gewesen zu sein als #Madonna. Das ist ja auch viel wert“, schrieb Twitter-Nutzer Denis Potschien am Sonntag über den Act am Samstag. User Michael Schielke vermutete: „Der Auftritt von #Madonna war ein Fake. #Böhmermann steckt dahinter.“

Twitter-Nutzerin Marina S. sprang der Sängerin zur Seite: „Da hat die Tontechnik sehr großen Mist gebaut…absichtlich ? Und ja einige Töne waren von ihr, nicht gut getroffen…Ich hätte an #Madonna’s stelle, sofort die Show beendet.“ Madonna (60) hatte bei ihrer Live-Darbietung von „Like a Prayer“ auf der ESC-Bühne eine Reihe von Tönen nicht getroffen.

Zudem hörte sich ihre Stimme teils eher dünn an, als sie mit Augenklappe und einer Art Ritterkostüm auf der Showtreppe auftrat. Gegen Ende des Auftritts brach sie mit den ESC-Regeln, wonach politische Statements an dem Abend verboten sind. Ein Tänzer hatte beim Lied „Future“ Israels Flagge auf dem Rücken. Er ging Hand in Hand mit einer Tänzerin die Treppe hoch, die eine Palästinenserflagge auf dem Rücken trug.

Die Europäische Rundfunkunion, die den ESC international organisiert, stellte nach dem politischen Flaggen-Statement Madonnas klar: „Dieses Element der Show war nicht Teil der Proben, die von der EBU und dem israelischen Ausrichter genehmigt worden waren. Der ESC ist unpolitisch und das hatte man Madonna auch im Vorfeld klargemacht.“

Madonna steht zu ihrem Auftritt: „Ich bin dankbar für die Gelegenheit, die Botschaft von Frieden und Einheit in die Welt senden zu können“, twitterte die Sängerin am Sonntag. Der US-Star war außerhalb des Wettbewerbs in Tel Aviv aufgetreten. Die Niederlande gewannen, Deutschland landete mit dem Duo S!sters („Sister“) auf Platz 24, dem drittletzten.

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(dpa)