Foto: Shutterstock/BCFC
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Weil sein kleiner Finger in der Armlehne eines Flugzeugsitzes stecken blieb, hat ein Schauspieler zwei US-Fluggesellschaften verklagt. In seiner in Los Angeles eingereichten Klageschrift beklagt Stephen Keys, er habe nach dem Vorfall unter seelischem Leid und wochenlang unter körperlichen Schmerzen gelitten.

Er zog deswegen gegen die Fluggesellschaften American Airlines und SkyWest Airlines vor Gericht. Der Vorfall ereignete sich demnach am 9. September. Keys, der in Filmen wie „Soul Plane“ and „Big Time Rush“ mitgespielt hat, wollte in der 1. Klasse von Reno im US-Bundesstaat Nevada nach Los Angeles fliegen. Als er die Armlehne anhob, um an seinen Gurt zu gelangen, blieb sein kleiner Finger in einem Loch unter der Armlehne stecken.

Ein Federmechanismus habe einen „intensiven Druck“ auf den Finger ausgeübt und sofort zu „Verletzung, Schwellung und Schmerz“ geführt, heißt es in der Klageschrift. Die Situation sei zu einem „demütigenden öffentlichen Spektakel“ geworden, als andere Passagiere beobachteten, wie Keys vergeblich versuchte, seinen Finger zu befreien.

Der Schauspieler litt nach eigenen Angaben fast eine Stunde, während Besatzungsmitglieder und herbeigerufene Feuerwehrleute versuchten, den Finger freizubekommen. Schließlich befreite ein Flugzeugmechaniker Keys aus seiner misslichen Lage, indem er die Armlehne auseinandernahm.

In der Klageschrift schreibt Keys, er könne seit dem Vorfall einige Routinetätigkeiten nicht mehr ausführen und auch nicht mit seinen Kindern spielen. SkyWest erklärte, sich an Keys gewandt zu haben, um die Angelegenheit zu regeln.

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(AFP)