Foto: Shutterstock/shutterupeire
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Ein Mann verliert im englischen Middlesbrough seinen Job, weil er beim routinemäßigen Drogentest seines Arbeitgebers durchgefallen war. Der 35 Jahre alte Pole beteuert jedoch, niemals Drogen genommen zu haben. Den Arbeitgeber überzeugt die Argumentation aber nicht, der Job ist futsch. Doch der Mann gibt nicht auf – und findet tatsächlich einen Weg, seine Unschuld zu beweisen.

„Ich war völlig am Boden zerstört, fühlte mich machtlos und diskriminiert“, zitiert das polnische Nachrichtenportal „Polsat News“ den Mann, der sich den positiven Drogentest einfach nicht erklären konnte. Schließlich hatte er nach eigenen Angaben nichts mit Drogen zu tun, rauchte keine Zigaretten und trank sehr wenig Alkohol. Deshalb ließ ihm das Ergebnis keine Ruhe und er beauftragte ein unabhängiges Labor und ließ sich ein weiteres Mal testen.

Das Ergebnis überraschte den Polen, denn auch der zweite Test endete positiv. Im Körper des Mannes waren geringe Spuren von Opiaten. Doch wie kann das sein? Hatte der Mann etwa nicht die Wahrheit gesagt? Er recherchierte und fand heraus, dass der positive Test durch den Konsum von Mohn ausgelöst werden kann. Und so kam er der Wahrheit auf die Spur!

Es war das Brot! Der Mann aus Polen isst täglich ein Brot des Discounters „Aldi“, das „Honey Soaked Seeded Bloomer“ heißt und in dem jede Menge Mohn steckt. Der Fabrikarbeiter schickte eine Probe der Backware an das Institut – und tatsächlich: Das Ergebnis entlastete den Mann. 

Sein Arbeitgeber, der Dienstleister „Cod Beck Blenders“, hatte auch sofort ein Einsehen und stellte den Mann wieder ein. „Das Gefühl, dass dir niemand glaubt, macht dich verrückt“, gab er einen Einblick in sein Seelenleben. Jetzt sei er aber erleichtert, dass die Wahrheit ans Licht gekommen ist.

Für zukünftige Drogentests ist seine Brot-Vorliebe sicherheitshalber in seiner Personalakte vermerkt.

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