Foto: Screenshot Twitter
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Diese Bilder erfordern starke Nerven! Mehrere US-amerikanische Ärzte posten derzeit bei Twitter Fotos, auf denen sie zum Teil blutüberströmt bei ihrer Arbeit zu sehen sind. Aber warum?

Unter dem Hashtag #thisiseveryoneslane reagieren die Mediziner auf eine Twitter-Meldung der National Rifle Association (NRA). Die Waffenlobbyisten kritisierten diese zuvor in einem Tweet dafür, sich für ein Waffenverbot auszusprechen.

„Jemand sollte diesen selbstherrlichen Anti-Waffen-Ärzten sagen, dass sie sich um ihren Kram kümmern sollen. Die Hälfte der Artikel in Annals of Internal Medicine zielt auf eine Waffenkontrolle ab. Beunruhigend ist dabei vor allem, dass sich die Mediziner scheinbar nur selbst befragt haben.“

Um zu zeigen, wie ihr Alltag in den Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen aussieht, posteten zahlreiche Ärzte daraufhin Fotos aus den Operations-Räumen, in den sie um das Leben von durch Schüssen verletzte Menschen kämpfen.

„So sieht es aus, wenn ich mich um meinen Kram kümmere“, schrieb Dr. Kristin Gee zu einem Bild. „Wir werden beim Thema Waffengewalt nicht still sein. Ich spreche das aus für diesen Patient, seine Eltern, die nie wieder die selben sein werden und ich spreche für alle Opfer, die noch kommen werden.“

Auch die Pathologin Dr. Judy Melinek fragte in Richtung der NRA: „Habt ihr eine Ahnung, wie viele Kugeln ich wöchentlich aus Leichen hole?“

 Zahlreiche weitere Mediziner pflichteten dem bei und meldeten sich ebenfalls zu Wort. Hier einige Beispiele:

Und die NRA? Die hat sich bislang nicht zu den Tweets geäußert.

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