Warum Kinder nicht mehr von „Mama“ und „Papa“ sprechen sollten

In England wurde ein Diskurs angeregt, nachdem Kinder ihre Eltern nicht mehr "Mama" und "Papa" nennen sollen. Das Unverständnis ist bereits groß über den Vorstoß.
Familie Freude Urlaub
Foto: Shutterstock/Tom Wang
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Die ersten Wörter, die ein Kind mit großer Wahrscheinlichkeit sprechen kann, sind wohl „Mama“ und „Papa“. Allein diese Ansprachen zeigen die starke Bindung, die ein Nachkömmling zu seinen Erzeugern hat. Allerdings geraten diese Bezeichnungen nun im Zuge der Diversity-Bewegungen immer mehr unter Beschuss.

Wie die englische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, sollen Kinder in Zukunft, wenn sie denn über ihre Eltern sprechen, nicht mehr von „Mama“ und „Papa“, sondern von den „Erwachsenen“ sprechen. So zumindest wünschen sich das Kreise im englischen Brighton. Dort sollen aus Rücksicht auf diverse Familien Begriffe wie „Mama“ und „Papa“ bestenfalls nicht mehr vorkommen.

Erste Eltern allerdings sind entsetzt über den Vorstoß, wie es weiter heißt. Begründet wird der Ansatz damit, dass es heute eben auch andere Zusammensetzungen in der Familie gibt, als die klassisch-traditionellen Rollen von Vater und Mutter. „In Fällen, in denen die Familienbildung eines Kindes unbekannt ist, kann der Begriff Erwachsene zum Beispiel auch Großeltern, Adoptiveltern, gleichgeschlechtliche Eltern und Alleinerziehende mit einschließen“, so ein Statement.

Diversität liegt voll im Zeitgeist. Doch hier scheint der Gedanke zu weit zu gehen. In England wettern zumindest viele Eltern gegen diesen Ansatz. „Die Mütter und Väter sind die wichtigsten Personen im Leben eines Kindes! Das ist doch einfach nur verrückt, wann wird das denn aufhören?“, fragt ein Brite in einer großen Zeitung.

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