Foto: aslysun/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Trotz aller Warnungen der Ärzte soll eine junge Frau aus China in nur sechs Jahren 17 Mal ihr ungeborenes Kind abgetrieben haben. Die Chancen, ein weiteres Mal schwanger zu werden, seien jetzt nur noch minimal.

Für viele Paare ist es ein lang ersehnter Wunsch, gemeinsam Nachwuchs zu bekommen und eine Familie zu gründen. Nicht immer klappt es auf Anhieb und wenn doch, ist die Freude umso größer. Nicht so bei einer 27 Jahre alten Chinesin und ihrem Freund. Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, habe die Frau in den sechs gemeinsamen Beziehungsjahren bereits 17 Abtreibungen durchführen lassen.

Ärzte hätten die junge Frau vor ihrer letzten Abtreibung entsprechend gewarnt. Ihre Gebärmutter sei bereits so stark vernarbt und ihre Gebärmutterschleimhaut derart beschädigt, dass sie möglicherweise nie wieder schwanger werden könnte. Für die Chinesin habe dennoch festgestanden, dass sie das Kind nicht wolle. Sie und ihr Freund würden sich nicht in der Lage sehen, ein Kind großzuziehen.

Hinzu kommt, dass die Familienpolitik in China sehr konservativ ist. Uneheliche Kinder gelten noch immer als verpönt und haben im schlimmsten Fall keinerlei Anspruch auf Bildung oder staatliche Leistungen. Auch die Aufklärungsarbeit über Sexualität findet im Land und in den Schulen so gut wie gar nicht statt. Sex ist vielmehr ein Tabuthema, man spricht nicht darüber.

Auch deshalb, so mutmaßt die „Daily Mail“, hätten die junge Chinesin und ihr Freund wohl nie verhütet. Ob sie es jetzt, nach 17 Abtreibungen, überhaupt noch müssen, bleibt fraglich. Oder wie es ein Sanitäter des behandelnden Krankenhauses gesagt haben soll: Ihr letztes Kind, „könnte ihr kostbarstes Kind gewesen sein.“

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