Ein 31 Jahre alter Troisdorfer hat die Hochzeit seines Bruders ein wenig zu heftig gefeiert. Der Abend endete für ihn auf der Polizeiwache.

Der Mann war auf dem Fahrradweg entlang der Bundesstraße 484 in Lohmar unterwegs, als er einem Autofahrer durch seine unsichere Fahrweise auffiel. Der Autofahrer beobachtete in der Folge einen Sturz des Radfahrers und wollte diesem helfen, doch der Radfahrer wollte sich nicht helfen lassen und stieg wieder auf sein unbeleuchtendes Zweirad.

Nach weiteren Stürzen alarmierte der Autofahrer die Polizei. Als diese den Radfahrer anhielt, baten sie ihn zum Alkoholtest. Das Ergebnis: 1,7 Promille. Auf Nachfrage gab er an, dass er von der Hochzeit seines Bruders käme und ein paar Bier, Sekt und Schnaps getrunken habe. Gekifft und zwei Linien Kokain geschnupft habe er außerdem. Nach zwei Blutproben war klar: Der Troisdorfer durfte nicht weiterfahren.

Die ärztliche Behandlung seiner leichten Sturzverletzungen lehnte er ab. Auf die Frage nach seinem Führerschein erklärte er freizügig, dass er ihn wegen Alkohol am Steuer und Geschwindigkeitsverstößen verloren habe. Durch das nun anstehende Verfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Einfluss von Alkohol und Drogen rückt der Neuerwerb eines Führerscheins vermutlich in ferne Zukunft.