Das Internet hält tagtäglich Überraschungen für einen bereit. In China ist jetzt ein Video eines Mannes aufgetaucht, der sich an der Motorhaube eines Autos festkrallt, während der Wagen über eine Autobahn brettert. Der Chinese fuhr auf diese Art und Weise 13 Kilometer durch Wuhan. 

Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was das Ganze soll und warum der Mann diese Art der Fortbewegung gewählt hat. Alles fing mit einem Unfall und Fahrerflucht an – und endete mit der wilden Stunt-Fahrt durch die chinesische Millionenstadt. Hier ist ein kurzer Clip, in dem der Mann auf der Motorhaube zu sehen ist:

Der Mann ist laut der britischen Tageszeitung „Daily Mail“ von Beruf Straßenfeger. Er fegte gerade den Boden vor der Universität, als eine Frau mit ihrem Auto rückwärts ausparkte, den Straßenfeger übersah und über sein Arbeitsgerät fuhr. Bei dem Unfall, den die Frau nicht bemerkte, ging angeblich der Besen kaputt. Das machte den Mann so wütend, dass er die Frau zur Rede stellen wollte.

Im Streit mit der rücksichtslosen Autofahrerin sprang der Chinese plötzlich auf die Motorhaube ihres Wagens, um sie davon abzuhalten, einfach wegzufahren. Der Plan war gut, ging jedoch nicht auf, denn die Frau nutzte die Gelegenheit, um mit dem Mann auf der Motorhaube eine Spritztour durch Wuhan zu drehen. Nach einer Weile fuhr sie dann sogar noch auf die Autobahn.

Der Mann fürchtete um sein Leben, krallte sich 13 Kilometer lang an der Motorhaube fest. Dabei umklammerte er immer noch seinen defekten Besen. Nach den 13 Kilometern mit dem Beifahrer auf der Motorhaube hielt die Autofahrerin dann vor einer Polizeistation und beichtete den Beamten den Vorfall. Was sie nicht ahnte: Die Strafe fiel deutlich härter für sie aus als erwartet.

Das Resultat der wilden Fahrt: Die Fahrerin wurde zu zehn Tagen Haft und einer Geldstrafe von 500 Yuan (umgerechnet ca. 60 Euro) verdonnert. Nach Angaben der Polizei hatte der Straßenfeger bei dem Vorfall keine körperlichen Verletzungen erlitten.

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