Foto: tnehala77 / Shutterstock.com (Symbolbild)
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Weil er seine einen Monat alte Tochter im Alkohol- und Drogenrausch sexuell missbraucht und brutal getötet hat, ist ein 19-Jähriger aus Kiel am Montag zu einer achtjährigen Jugendstrafe samt Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus verurteilt worden.

Das Landgericht der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt sprach ihn nach Angaben einer Sprecherin des Totschlags und mehrerer Sexualdelikte schuldig.

Der junge Mann hatte sich im April vorigen Jahres unter dem Einfluss von Alkohol und halluzinogenen Pilzen an seiner Tochter vergangen und diese danach gegen eine Wand geschlagen. Die Tat ereignete sich in der Wohnung, in der er mit der Kindsmutter und deren Mutter lebte.

Nach Feststellungen des Gerichts liegt bei dem Angeklagten zudem eine Persönlichkeitsstörung vor. Sein Motiv für die Tötung blieb letztlich unklar, vor Gericht schwieg er. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung wegen Mordes gefordert. Direkt vor der Tat war er nach Feststellungen des Gerichts unbekleidet auf der Straße unterwegs, hatte Autos beschädigt und skurrile Anrufe bei der Polizei getätigt.

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(AFP)