United Airlines Boeing 737-824
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Ein Football-Profi aus der amerikanischen Top-Liga NFL ist auf einem Flug von Los Angeles nach Newark in New Jersey von einer Frau sexuell belästigt worden. Nun hat er die Fluggesellschaft United Airlines verklagt. Der Sportler wirft dem Bordpersonal vor, ihm nicht richtig geholfen zu haben und nicht entschieden genug gegen die Belästigung vorgegangen zu sein.

Wie die „New York Times“ berichtet, soll sich der Vorfall schon am 10. Februar ereignet haben. Der Footballer und ein zweiter Kläger saßen in der gleichen Reihe, als eine Passagierin mittleren Alters auf dem Fensterplatz den beiden unerwünschte sexuelle Avancen gemacht habe, heißt es in der Anklage.

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Die beiden Männer hätten sich daraufhin mehrfach bei den Flugbegleitern beschwert, doch geschehen sei erstmal nichts. Dafür habe die Frau ihr Spielchen weitergetrieben. Sie soll den NFL-Profi zunächst beleidigt haben, weil er wegen der Corona-Pandemie einen Mundschutz trug. Dann habe sie damit begonnen, mit der Hand über Knie und Oberschenkel des Sportlers zu streicheln.

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Irgendwann riss die Frau dem Footballer die Maske vom Gesicht und packte seinen Penis an. Anschließend soll sie auch noch den anderen Mann in der „Leistengegend“ berührt haben. Erst danach wurde die Passagierin umgesetzt.

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Ein Hauptpunkt der Klage ist allerdings die Tatsache, dass sich die Fluggesellschaft geweigert habe, die Namen der Frau, der Flugbegleiter und potenzieller Zeugen herauszugeben. Eine Sprecherin der Airline sagte: „Die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Kunden haben für uns immer oberste Priorität.“ Einen weiteren Kommentar wolle sie nicht abgeben.

Als Entschädigung sollen der NFL-Profi und der zweite Mann jeweils einen 150-Dollar-Gutschein von United Airlines erhalten haben.