Blaulicht Polizei
Foto: Yevhen Prozhyrko / shutterstock.com

Eine junge Frau fährt vom College aus direkt nach Hause, um ihre Mutter zu überraschen. Doch der Schuss geht nach hinten los.

Der Fall treibt einmal mehr die Diskussionen um das US-Waffengesetz. Hanna Jones wollte bloß heim und ihre Mutter besuchen. Als sie die Treppe hoch lief und die Tür öffnete, eröffnete die Mutter, Renee Jones, mit einem Revolver das Feuer.

Sie hatte einen Einbrecher gewittert und war in Panik geraten. Deshalb hatte sie sich ihre Waffe geholt, für die sie eine Lizenz besitzt. Als sich die Tür schließlich öffnete, schoss sie dem Vernehmen nach mit 38er-Patronen wild um sich.

Zugetragen hat sich der Fall in Girard, im US-Bundesstaat Ohio. Die 18-Jährige war nicht allein gekommen. Ihr Freund, der bei den Schüssen unverletzt blieb, wählte umgehend den Notruf, als Hanna blutüberströmt zusammenbrach.

Die Tochter hatte sehr viel Glück im Unglück. Ihr rechter Ellbogen war durch die Schießerei an drei Stellen gebrochen. Nach einer Operation hatte sie acht Schrauben und drei Platten im Arm.

„Es waren wirklich ein paar verrückte Tage, aber ich bin überglücklich, heute noch hier auf dieser Erde zu sein. Es verwirrt mich weiterhin, zu wissen, dass ich tot sein könnte“, gab Jones später zu Protokoll. Ihr geht es inzwischen wieder besser.

Der Polizei erklärte zu dem Fall bei „21 News“: „Die Mutter hatte eine Waffe parat und schoss auf jemanden, der durch die Tür kam. Die Staatsanwaltschaft habe noch nicht entschieden, ob trotzdem Anklage erhoben wird.“

Polizeichef John Norman gab zudem folgenden Tipp: „Wenn Sie wissen, dass jemand eine Waffe besitzt, um sich zu schützen, kündigen Sie sich bei einem Besuch an!“ Das dürfte auch die Lehre für Hanna sein.