Ariana Rae Delfs
Foto: GoFundMe

Ariana Rae Delfs ist tot. Mit gerade einmal 17 Jahren starb das Mädchen aus Jacksonville im US-Bundesstaat Florida. Noch immer rätseln Ärzte und Familie, wie es so plötzlich dazu kommen konnte.

Es ist drei Wochen her, als sich der musikalisch und sportlich begabte Teenager schlecht fühlte. An eine ernsthafte Krankheit oder dergleichen dachte bei den Erkältungssymptomen zunächst niemand. Doch die Tragödie nahm ihren Lauf.

„Eines Abends fing sie an, sich ständig zu übergeben. Wir wurden sehr nervös und wollten sie am nächsten Morgen ins Krankenhaus bringen“, erklärte ihr Vater, Mark Delfs dem US-Fernsehsender „CBS 47“.

Doch solange sollte es nicht dauern. Noch am Abend wurde es schlimmer und er brachte sie sofort ins Hospital. Dort spürte die College-Absolventin mit einem Mal Teile ihrer Beine nicht mehr.

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Der Notarzt ging zunächst von einem Schlaganfall aus und ließ „Ana“ umgehend in ein Krankenhaus in Jacksonville fliegen. Sie überlebte noch drei Tage, dann starb sie. Ihr Gehirn hatte durch die Krankheit Schaden genommen.

Als Todesursache wurde Pfeiffersches Drüsenfieber diagnostiziert. Die Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufen wird, verläuft in aller Regel harmlos. Warum Ariana Rae Delfs den Kampf gegen die Viren verlor, ist bislang nicht geklärt.

Bei einer Untersuchung anlässlich ihrer Erkältungssymptome war einige Wochen zuvor schon geprüft worden, ob sie am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt war. Das Ergebnis war damals noch negativ ausgefallen.

„Anas“ Vater hat sich an die Öffentlichkeit gewandt, um eine Botschaft an alle Eltern zu richten: „In unserem Fall war es nicht genug, aber in einem anderen Fall könnte es ihr Leben retten“, sagte Delfs. „Passt auf die Gesundheit eurer Kinder auf, auch wenn Krankheitssymptome noch so harmlos scheinen.“

Darüber hinaus richtete er einen Spendenfonds ein. Mit dem Geld sollen unter anderem künstlerische Programme für Kinder unterstützt werden oder andere Projekte, um „die Welt zu einem besseren Ort zu machen“.