Amy Parrino
Foto: Boone County Sheriff's Department

Ein äußerst bizarres Liebesspiel beruhte offenbar nicht gerade auf gegenseitigem Interesse. Jedenfalls wirkte der beteiligte Mann anschließend völlig verstört.

Laut eines Berichts des Boone County Police Departments soll er von Amy Parrino nicht nur übel zugerichtet, sondern auch sexuell missbraucht worden sein.

Demnach hat die 44-Jährige ihr Opfer in der Kleinstadt nahe Cincinnati in den USA zunächst nackt durch das Haus gejagt. Unter anderem soll sie ihn mit der flachen Hand und der Faust etwa 25 Mal geschlagen haben.

Obwohl er sie regelrecht anflehte, endlich damit aufzuhören, schlug sie ihn auf brutale Weise mit einem Gürtel. Auch wenn es unvorstellbar klingt: Parrino soll zusätzlich auch noch ein Handy und eine Messingplatte als Waffen eingesetzt haben.

Der Höhepunkt des gesamten Vorfalls im US.Bundesstaat Missouri: Parrino setzte sich auf das Gesicht des Mannes, damit dieser sie oral befriedigte. Das „Facesitting“ ging so brutal vonstatten, dass der Mann beinahe erstickt wäre.

Spuren der zahlreichen Misshandlungen waren später am ganzen Körper und auch im Gesicht des Mannes zu finden. Zudem berichtete er, dass er Todesangst gehabt hätte. Zum Glück konnten die Ärzte im Krankenhaus bleibende Schäden weitgehend ausschließen.

Der Fall stammt bereits aus dem Dezember des vergangenen Jahres, erregt aber nun wieder großes Aufsehen, weil die ursprüngliche Strafe von drei Jahren Gefängnis in fünf Jahre Bewährung umgewandelt wurde.

Es ist ist kaum zu glauben, aber Parrino befindet sich somit nach zehn Jahren Knast wieder auf freiem Fuß. Immerhin: Sie darf sich ihrem Opfer nicht mehr nähern. Ob dies für den Mann eine Genugtuung ist, darf bezweifelt werden. Wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen ist und ob er wieder zurück in ein normales Leben gefunden hat, ist bislang nicht bekannt.