Vergewaltigung
Foto: Doidam 10/Shutterstock

Ein Bräutigam hat eine der Brautjungfern zwei Tage vor seiner Vermählung sexuell missbraucht. Die eigene Braut erwischte ihn bei der Vergewaltigung – und heiratete ihn trotzdem.

Dass Daniel Carney aktuell verheiratet ist, kann man kaum glauben. Der Mann hat vor den Augen seiner Frau eine Brautjungfer sexuell missbraucht. Warum die Hochzeit dennoch stattfand, weiß wohl nur die Ehefrau.

Tatort war ein Hotel im US-Bundesstaat Pennsylvania. Carney hat inzwischen eingeräumt, die Situation insofern ausgenutzt zu haben, dass die Brautjungfer stark betrunken gewesen sei. Das Wort „schamlos“ sparte sich der 28-Jährige bei seiner Erklärung.

Dabei begann der betreffende Abend am 30. August im Shawnee Inn laut des Berichts der englischen Zeitung „The Sun“ fröhlich. Genauer gesagt: feucht-fröhlich; denn der Alkohol floss in Strömen. Die 29 Jahre alte Brautjungfer aus Oregon übertrieb dabei ein wenig und Carney nutzte die Gelegenheit, führte sein Opfer in einen Umkleideraum, riss ihr die Kleider vom Leib und stürzte sich auf sie.

Noch während der Vergewaltigung platzte die Braut, die ihren Verlobten offenbar gesucht hatte, in die Umkleide und konnte bei dem Bild, dass sich ihr bot, nur noch schreien. Laut Polizei soll es zwischen Braut und Bräutigam zu einem Kampf gekommen sein.

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Umso erstaunlicher, dass die Hochzeit trotz all der schlimmen Ereignisse wie geplant stattfand. Ob es daran lag, dass er sich für sein Verhalten entschuldigt hatte, ist nicht überliefert.

Abstruserweise verlangte der Vergewaltiger von seinem Opfer, sie solle die Pille danach einnehmen, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Im ersten Verhör hatte er noch behauptet, es sei gar nicht zum Geschlechtsverkehr gekommen.

Darüber hinaus verstrickte sich Carney in weitere Widersprüche und deshalb wird er nun wegen Vergewaltigung und Körperverletzung angeklagt, ist aber nach einer Kautionszahlung in Höhe von 100.000 US-Dollar vorerst auf freiem Fuß. Die Gerichtsverhandlung soll etwa in einem Monat stattfinden.