Foto: Robert Neumann/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Zollfahnder haben in einem Wohnhaus im bayerischen Illertissen mehr als 1400 verbotene Böller gefunden. Darunter waren unter anderem 14 sogenannte Kugelbomben, teilte das Münchner Zollfahndungsamt am Dienstag mit.

Die Wohnungsdurchsuchung richtete sich gegen einen 47-Jährigen. Dieser war ins Visier der Beamten geraten, weil er in einem polnischen Pyrotechnikshop bestellt hatte.

In dessen Wohnung in dem Mehrfamilienhaus stießen die Fahnder auch auf selbstgebaute Abschussvorrichtungen und selbstgemischte Pulver und Granulate. Dazu fanden sie Papphülsen für pyrotechnische Kugel- und Rohrbomben. Insgesamt handelte es sich dem Zoll zufolge um mehrere Kilogramm Ausgangsmaterial zum Eigenbau von Knallkörpern.

Den Abtransport übernahmen Spezialisten des Landeskriminalamts. Gegen den Mann laufen Ermittlungen wegen Verstößen gegen Sprengstoffgesetze. (AFP)