Foto: dpa/Jana Bauch
Foto: dpa/Jana Bauch

„Deutschland schönstes Schlagloch“ hat den ersten Winter überstanden, aber etwas gelitten: Die Kunstharzfüllung ist etwas trüber geworden, wie die Mönchengladbacher Straßenbetriebe mitteilten.

Trotzdem könne man aber alle Einzelheiten des idyllischen Miniatur-Goldfischteichs mit schillernden Farben erkennen, berichtete eine Sprecherin. Es gebe keine Risse oder Schäden im Material. Als die Straßenkontrolleure extra noch mal nachschauten, war die schöne Schlagloch-Kunst, die sich in einer Parkbucht befindet, allerdings zugeparkt.

Über das außergewöhnliche, kleine Kunstwerk war im Sommer letzten Jahres bundesweit geschmunzelt worden, nachdem es vor allem in den sozialen Netzwerken für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Die Künstlerin Maren Dörwaldt hatte aus einem kleinen Straßen-Krater mit viel Liebe zum Detail einen – natürlich nicht echten – Goldfischteich gestaltet. Das Kunstharz galt immer als kleiner Unsicherheitsfaktor, weil niemand genau wusste, wie sich das Material auf lange Sicht verhält.

Die Künstlerin hatte in das Schlagloch eine Fischfigur gesetzt und Kunstpflanzen herum drapiert. Sie nannte es „Projekt Sommerloch“ und postete Fotos auf Instagram. In Mönchengladbach gründete sich vor Begeisterung ein „Komitee zur Rettung und Erhaltung schöner Schlaglöcher“. Und so wurde aus einem in aller Heimlichkeit geschaffenen Kunstwerk eine kleine Berühmtheit.

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(dpa)