Nach dem überraschenden Tod von „XXL Ostfriese“ Tamme Hanken müssen seine Fans nun eine weitere, traurige Nachricht verkraften. Sein Pferd „Jumper“ ist am Mittwoch gestorben.

Wie Carmen Hanken mitteilte, musste das Tier eingeschläfert werden. „Jumper, nun musste ich doch eine schwere Entscheidung für mich und für alle Deine Fans, zu Hause und in vielen Teilen Deutschlands fällen…“, schrieb die Witwe auf der Facebook-Seite des Hankenhofes.

Dazu postete sie ein knapp vier Minuten langes Video, das Bilder von Jumper, ihr selbst und ihrem verstorbenem Mann Tamme zeigt. Im Hintergrund läuft die Ballade „In the Arms of an Angel“ von Sarah McLachlan, ehe es am Ende heißt: „Heute am 20.03.2019 mussten wir Jumper einschlafen lassen. Tamme erwartet dich am anderen Ende der Regenbogenbrücke.“ Dort werde das Pferd wieder glücklich „und vor allem ohne Leiden sein“.

Tamme Hanken war den Fernsehzuschauern seit 2008 im NDR-Fernsehen und auf Kabel eins durch verschiedene Formate als „XXL-Ostfriese“ und „Knochenbrecher on Tour“ bekannt. Wegen seiner lockeren Sprüche war er gerngesehener Gast in Talkshows und auf seinem Hof im ostfriesischen Filsum in Niedersachsen musste er oft unzählige Fotos mit seinen Fans machen.

Begeistert hatte Hanke seine Zuschauer aber vor allem mit Gegensätzen. Trotz seiner 206 Zentimeter Körpergröße, rund 140 Kilogramm Gewicht und Händen so groß wie Bratpfannen war er in der Lage, mit seiner feinfühligen Art beispielsweise die Nerven von kleinen Hunden zu ertasten. Nach Angaben auf seiner Homepage war er dreiviertel des Jahres in aller Welt unterwegs. So ließ er etwa in den USA, Australien und der Mongolei humpelnde Pferde wieder galoppieren.

Am Montag, dem 10. Oktober 2016, erlag der 56-Jährige völlig überraschend einem Herzversagen. Sein Hof wird seitdem von seiner Frau Carmen geführt.

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(mit Agenturmaterial (dpa))