Lange Zeit ein Geheimtipp für feuchtfröhliche Partys, mittlerweile schon ein echter Klassiker: Beer Pong. Die Marketing-Abteilung von Aldi kam nun mit einem sonderbaren Einfall um die Ecke.

Die Idee des Spiels ist ganz einfach: Zwei Teams stehen sich gegenüber, dazwischen wird ein Tisch aufgebaut, auf dem in einem Dreieck mehrere mit Bier gefüllte Becher aufgestellt werden. Die Teams müssen versuchen mit einem Tischtennisball die Becher auf der gegenüberliegenden Seite zu treffen. Getrunken wird dabei natürlich auch noch ordentlich.

Bei der Wahl des Tisches sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Egal ob ein alter Wohnzimmertisch der Eltern oder eine Tischtennisplatte. Zum Beer Pong zocken eignet sich fast alles.

Aldi will eine Marktlücke erkannt haben und preist einen stinknormalen Tapeziertisch für 39,90 Euro nun als Beer-Pong-Tisch an.

Ein entsprechender Facebook-Post lässt darauf schließen, dass die Idee des Discounters gut ankommt, fleißig werden unter dem Beitrag des Discounters Freunde verlinkt. „Endlich! Bislang musste man immer auf Tische, Tischtennis-Platten und Tapeziertisch ausweichen. Endlich hat dies ein Ende und man kann Beer-Pong am Beer-Pong-Tisch spielen“, heißt es beispielsweise in einem viel geliketen Beitrag.

„Schnell schnell schneeeeell zuschlagen wir brauchen doch einen in der WG. Zum tapezieren. Versteht sich“, sagt ein anderer. Wahlweise wird auch einfach nur mit „Geil!“ kommentiert.

Ob zum Beer-Pong-Spielen wirklich die Anschaffung eines Tisch für knapp 40 Euro nötig ist, sei jedoch dahingestellt. Zumindest für die Idee wird der Discounter abgefeiert. Bleibt die Frage: total bekloppt oder echter Marketing-Coup?