Eine Chinesin ist in Bayern beim Stand-Up-Paddling auf dem Wörthsee tödlich verunglückt. Die 37-Jährige war am Samstagnachmittag allein mit einem Board auf den See im Landkreis Starnberg hinausgefahren, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte.

Als ihre Angehörigen sie nach einiger Zeit vermissten, alarmierten sie den Rettungsdienst. Einsatzkräfte der Wasserwacht und auch ein Polizeihubschrauber suchten den See ab. Taucher fanden den leblosen Körper der Frau schließlich am Abend etwa 50 Meter vom Seeufer entfernt.

Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg, der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gab es demnach nicht.

Es klingt absurd. Nach Angaben eines Polizeisprechers trug die 37-Jährige keine Schwimmweste, obwohl sie kaum schwimmen konnte. Dies spreche dafür, dass die Frau wahrscheinlich ertrunken ist. Die genaue Todesursache war aber nicht bekannt.

Beim Stand-Up-Paddling stehen Freizeitsportler aufrecht auf einer Art Surfbrett und bewegen sich mit einem Paddel fort. (AFP)