„Todesurteil“ nach Medizin-Drama – Mädchen erlebt 100 Zusammenbrüche am Tag nach Herz-OP

Ein Leben voller medizinischem Dramen für diese Zehnjährige: Als sie 100 Mal täglich zusammenbrach, schien ihr Leben kurz vor dem Ende. Jetzt folgt die nächste Wendung.
Foto: Shutterstock/sfam_photo
Hier geht es häufig um Leben und Tod. Ein Blick in ein Krankenhaus (Symbolfoto). Foto: Shutterstock/sfam_photo
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Hier geht es häufig um Leben und Tod. Ein Blick in ein Krankenhaus (Symbolfoto). Foto: Shutterstock/sfam_photo

Ein medizinisches Drama hat bei der jungen Rosie Nesbitt aus London zu einem medizinischen Wunder geführt, das aber zunächst im negativen Sinne. Als sie nur zehn Tage alt war, musste das Mädchen am Herz operiert werden. Es folgten Jahre der Qual – rund 100 Mal täglich kollabierte sie. Für ihre Eltern glich der Zustand einem „Todesurteil“, nun folgte aber das nächste Wunder.

Rosie Nesbitt ist gerade einmal zehn Jahre alt. Was sie aber medizinisch miterleben musste, reicht vermutlich für das Leben einer kompletten Familie. Ihre dramatische Geschichte beginnt schon kurz nach ihrer Geburt. Wie das Lokalportal „MyLondon“  berichtet, musste sie nach Problemen im Rahmen ihrer Geburt nur zehn Tage später am offenen Herzen operiert werden.

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Schon da hing Rosies Leben am seidenen Faden. Zunächst war die Erleichterung bei ihren Eltern groß, aber im Zusammenhang mit der Operation wartete schon die nächste Hiobsbotschaft auf die jungen Eltern. Als Rosie acht Jahre alt war, verschlechterte sich ihr Zustand schlagartig. Ärzte stellten einen Zusammenhang zu ihrer medizinischen Historie fest. Die Einschränkungen waren enorm.

Mädchen kollabiert 100 Mal am Tag

An ein normales Aufwachsen war dann nicht mehr zu denken. Sie kollabierte rund 100 Mal jeden Tag und selbst das Treppensteigen war für sie über Jahre illusorisch. Grund für das Kollabieren war der niedrige Sauerstoffgehalt im Blut, aus dem Nichts sackte sie immer wieder zu Boden. Allerdings tappten die Mediziner, was die Behandlungsmöglichkeiten betraf, lange im Dunkeln.

Das bei Rosie aufgetretene Problem sei so selten, dass man nicht einmal auf Google einen entsprechenden Treffer mit passenden Informationen finden könne, sagte ihre Mutter. Sie bezeichnete den Zustand als „Todesurteil“ für das junge Mädchen. Monatelang wurden Tests vorgenommen, um herauszufinden, welche Behandlungsmethode Chancen auf Besserung biete.

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Dann wurde eine zweite Stunden andauernde Operation an Rosies Herzen vorgenommen, einige Jahre nach dem ersten Eingriff. Der Eingriff brachte Risiken mit sich, Rosie hatte aber offenbar einige Schutzengel auf ihrer Seite. „Ihr geht es mittlerweile fantastisch“, erklärt ihre Mutter. Die Probleme aus der Zeit vor dem Eingriff sind verschwunden. Rosie kann wieder ein Leben mit Treppen, Toben im Park und ohne dauerndes Umkippen führen. Mehr medizinisches Drama als Rosie kann ein Kind in diesem Alter kaum haben. Aktuell geht die Entwicklung aber in die richtige Richtung.