Tod nach vierter Corona-Impfung: Gesundheitsministerium leitet Untersuchung ein

Drei Tage nach ihrer vierten Corona-Impfung musste eine Frau ins Krankenhaus und verstarb dort. Nun ermittelt das Gesundheitsministerium in Singapur. Denn ihre Impfung war gar nicht geplant.
Impfung Biontech Spritze
Hier wird eine Corona-Impfung vorgenommen. Foto: Marijan Murat/dpa
Impfung Biontech Spritze
Hier wird eine Corona-Impfung vorgenommen. Foto: Marijan Murat/dpa

Ein Fehler hat dazu geführt, dass eine 103 Jahre alte Frau ihre vierte Corona-Impfung erhielt. Wenige Tage später verstarb die Frau. Nun hat das Gesundheitsministerium Fehler eingestanden und angekündigt, dass Untersuchungen in den Fall eingeleitet werden. Die Umstände des Todesfalls sollen ermittelt werden.

Wie „The Straits Times“ berichtet, handelt es sich bei der Verstorbenen um eine 103-Jährige, die Mitte Dezember in Singapur ihre vierte Corona-Impfung erhielt. Dabei handelte es sich jedoch nicht um eine geplante Impfung. Offenbar lag ein bürokratischer Fehler vor und die Seniorin wurde geimpft, obwohl das gar nicht angedacht war.

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Drei Tage nach der Impfung musste die Frau in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Bei ihr wurden nicht nur eine Lungenentzündung und ein niedriger Natriumspiegel festgestellt. Offenbar erlitt die Frau kurz vor der Krankenhauseinlieferung einen Schlaganfall. Rund einen Monat wurde die Patientin daraufhin in der Klinik behandelt.

Lungenentzündung kurz nach der vierten Impfung

Allerdings konnten die Ärzte die Frau nicht mehr retten. Sie verstarb Mitte Januar. Daraufhin wurde die übliche Autopsie eingeleitet, die egab, dass die Lungenentzündung die hauptsächliche Ursache für den Tod der Frau war. Nachdem aber bekannt wurde, dass versehentlich eine vierte Impfung an der Frau vorgenommen wurde, wurden nun weitere Untersuchungen eingeleitet.

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Für diese Entscheidung ist das Gesundheitsministerium des Landes verantwortlich. Aktuell wurde noch nicht bestimmt, ob die Impfung einen Einfluss auf die Erkrankungen der Frau hatte. In einer ersten Stellungnahme heißt es, dass es Unregelmäßigkeit im Ablauf der Impfaktionen gegeben hatte, durch die es zur versehentlichen Impfung der Frau kam. Sie lebte bis zu ihrem Tod in einem Heim, die Impfung wurde aber von einem mobilen Team vorgenommen. Die Untersuchung soll noch diesen Monat abgeschlossen werden.

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