Foto: Victoria Antonova / Shutterstock.com (Symbolbild)
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In Epfenbach bei Heidelberg haben sieben aggressive Hunde Polizei und Rettungskräfte daran gehindert, in die Wohnung ihres toten Herrchens zu kommen. 

Da nur vier Hunde eingefangen werden konnten, betäubte ein Tierarzt die drei weiteren Tiere durch Schlafmittel im Futter, wie ein Polizeisprecher am Dienstag über den Vorfall mitteilte. In der Wohnung fanden die Helfer die Leiche des 80 Jahre alten Mannes. 

Laut Polizei hatte zunächst der Enkel versucht, zu dem Haus seines Großvaters zu kommen. Als ihm dies nicht gelungen war, alarmierte er die Polizei, die zusammen mit Feuerwehr und Tierrettung anrückte. Wie lange die Tiere mit ihrem toten Besitzer zusammen auf dem Gelände gewesen waren, konnte die Polizei nicht sagen. Ein Verbrechen wird ausgeschlossen. Der Rottweiler und die Schäferhunde wurden anschließend in ein Tierheim gebracht.

Zunächst hatte die „Rhein-Neckar-Zeitung“ über das Geschehen vom Sonntagmorgen berichtet. In der Meldung heißt es auch, dass Verwandte des 80-Jährigen zunächst versucht hätten, sich die Hunde mit Pfefferspray vom Leibe zu halten. Dadurch seien vor allem zwei Schäferhunde „höcht aggressiv“ geworden. Einen Tag später, am Montag, hätten sich die Hunde dann als friedfertig erwiesen. (mit Agenturmaterial (dpa))