Foto: Facebook / Eestimaa Loomakaitse Liit
Foto: Facebook / Eestimaa Loomakaitse Liit

Damit hatten drei hilfsbereite Männer in Estland nicht gerechnet. Als sie ein wehrloses Tier im eiskalten Wasser entdeckten, mussten sie nicht lange überlegen, um die Initiative zu ergreifen. Sie retteten es, besser gesagt ihn: einen vermeintlichen Hund.

Vermeintlich deshalb, weil es sich eigentlich gar nicht um ein Haustier, sondern um einen Wolf gehandelt hat. Eine dicke Überraschung! Bei Damm-Arbeiten hatten die Männer das Tier zwischen Eisschollen an der Wasseroberfläche entdeckt.

Der Wolf war ziemlich unterkühlt, das Fell durchzogen von Eisstücken. „Das Tier war ganz ruhig, schlief direkt ein“, sagte Rando Kartsepp nach Angaben der „BBC„. „Wir mussten es den Hang hochtragen“, erzählt er.

Der Verdacht, dass es sich wohl doch nicht um einen Hund handeln könnte, erhärtete sich anschließend beim Tierarzt und wurde von einem Jäger bestätigt. Die Bauarbeiter hatten einen etwa ein Jahr alten Wolf kurz vor dem Sterben gerettet.

Übrigens: Dem Tier geht es inzwischen wieder gut, nach wenigen Tagen war es wieder auf den Beinen. Ausgestattet mit einem GPS-Sender zieht es nun wieder seine Kreise in der Wildnis.

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