Foto: ooshi
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Endlich ist es soweit: Die Periodenunterwäsche kommt nach Deutschland! Das Unternehmen „ooshi“ verspricht nachhaltige und auslaufsichere Pantys, die derart gemütlich sind, dass Frau die besonderen Tage glatt vergisst.

In Zeiten, in denen die eigene Gesundheit und der Umweltschutz eine immer wichtigere Rolle spielen, bietet das Berliner Unternehmen das perfekte Utensil. Denn sie macht den mit Schadstoffen und Pestiziden belasteten Tampons Konkurrenz, von denen eine Frau laut dem „National Center for Health Research“ in ihrem Leben rund 12.000 Stück verbraucht – 45 Milliarden weggeworfene Binden und Tampons sind das weltweit im Jahr. Nachdem zunächst die Menstrautions-Tasse dieser Masse an Müll den Kampf ansagte, ist nunmehr die Periodenunterwäsche das „Must-Have“. Die ersten zwei Lieferungen waren laut „ooshi“ blitzschnell vergriffen.

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Doch wie funktioniert der Schlüpfer eigentlich? Denn eigentlich sieht er auf den ersten Blick doch ganz normal aus. Schaut man jedoch genauer hin, sieht man, dass er im Schritt verstärkt ist. Dieser soll 15 Milliliter aufnehmen können, was einer Saugkraft von zwei bis drei Tampons entspricht. Feucht soll es bei „normaler“ Blutung über mehrere Stunden nicht werden.

Doch da sind wir auch schon bei den Nachteilen, denn bei starker Blutung wird Frau wohl nicht drum herumkommen, mehrere Schlüpfer pro Tag zu benutzen. Ist man unterwegs, muss man den benutzten Slip dann in der Tasche tragen – nicht unbedingt ein angenehmes Gefühl. Und obwohl jeder Slip eine Haltbarkeitsdauer von mindestens zwei Jahren haben soll, sind knapp 40 Euro ein nicht gerade günstiger Preis für die drei Modelle „Hipster“, „Slip“ und „Highwaist“.

Unser Fazit: Ja, die Periodenunterwäsche ist ein Luxusgut. Aber wer sich trotz seiner Tage wohlfühlen möchte, der wird auf kurz oder lang nicht an ihr vorbeikommen.